Besuch des Mühlenmuseums in Gifhorn

 Der Bürgergesangverein 1862 Naumburg unternahm in diesem Jahr seine Vereinsfahrt in des Mühlenmuseum in Gifhorn.

 Gifhorn 2019

Um 07.00 Uhr ging es am 29. Juni 2019 los in Richtung Hildesheim, wo man sich bei einem sehr leckeren Frühstück stärkte. Nach dieser Stärkung ereichte man das Mühlenmuseum in Gifhorn gegen 12:00 Uhr.

Das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum im niedersächsischen Gifhorn ist mit seinen Mühlen eine europaweit einzigartige Einrichtung. Auf dem rund 16 Hektar großen Freigelände des Museums befinden sich derzeit 16 originale oder originalgetreu nachgebaute Mühlen aus zwölf verschiedenen Ländern, die in ihre herkunftstypische Landschaftsumgebung eingebettet sind. Auf dem gesamten Gelände sind auch historische Gegenstände des Mühlen- und Müllereiwesens ausgestellt.

Kernstück der Museumsanlage ist die 800 Quadratmeter große Ausstellungshalle. Sie beherbergt Utensilien aus dem Mühlen- und Müllereiwesen. Außerdem befinden sich darin 49 Wind- und Wassermühlen-Miniaturmodelle (naturgetreu und maßstabsgerecht den Originalen in allen Einzelheiten verkleinert nachgebaut) aus 20 Ländern ausgestellt. Sie geben Auskunft, zu welchen Arbeitsvorgängen sich Menschen vor der Erfindung der Dampfmaschine die Wind- und Wasserkraft zunutze machten, um schwere Arbeiten zu verrichten.

Die 27 Meter hohe Holzkirche mit acht vergoldeten Kuppeln ist ein Nachbau der russisch-orthodoxen Christi-Verklärungskirche von 1765 im Dorf Kosljatjewo. Sie ist dem Heiligen Nikolaus gewidmet und wurde 1965 durch den Moskauer Patriarchen Aleksij II. geweiht. In der Kirche ist eine Ausstellung mit liturgischen Gegenständen aus der Manufaktur des Patriarchats zu sehen. Sie umfasst Ikonen, Öllampen, Leuchter, Gewänder, Stickereien, Taufgefäße, Bibeln und goldene Bilder, die zum Teil dort gemalt werden. Vor der Kirche ist das 1948 gegossene Geläut des Mindener Doms aufgehängt

Nach dem sehr interessanten und informativen Besuch des Museums fand der Abschluss der Fahrt in der Knallhütte in Kassel statt.

Textquelle: Wikipedia

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